Brand in Weimar-Süßenborn fordert Vielzahl an Einsatzkräften

Gegen 10.50 Uhr wurde die Feuerwehr Weimar zu einem Gebäudebrand nach Süßenborn alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine große Rauchsäule zu sehen. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz gingen umgehend zur Brandbekämpfung vor. Vor Ort brannte ein Holzhaus und eine als Scheune ausgebaute Wohneinheit.

Trotz der umfangreichen Löschmaßnahmen mit einer Drehleiter, aus mehreren Strahlrohren und einem Innenangriff, entstanden an beiden Gebäuden hohe Brandschäden. Aufgrund der Größe des Brandes waren mehr als 100 Feuerwehrleute mit 4 Löschzügen im Einsatz.

Die Polizei sperrte das Gelände um den Brandort großflächig ab, um Schaulustige von der Einsatzstelle fernzuhalten. Schwierigkeiten bereitete den Einsatzkräften auch das Sturmtief Goran. Durch die Sturmböen kam es zu einer massiven Rauchentwicklung im Ort.

Zur Sicherheit wurden zwei weitere Drehleitern, eine aus Weimar und eine aus Apolda, nachalarmiert. Durch den Brand wurden insgesamt vier Personen verletzt. Diese kamen mit Rettungswagen mit dem Verdacht einer Rauchgasintoxikation in die umliegenden Kliniken. Zur Absicherung des Einsatzes wurde ein weiterer Rettungswagen und ein Sanitäts- und Betreuungszug alarmiert.

Die Polizeiinspektion Weimar und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zum Brand aufgenommen. Vermutlich ging der Brand von einem Schuppen, welcher zwischen den beiden Gebäude stand aus und griff dann auf die Gebäudeteile über.

Die Höhe des Schadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Vermutlich liegt dieser aber bei über 100.000 Euro. Im Verlauf des Einsatzes kam Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine an die Einsatzstelle, um sich ein Bild vor Ort zu verschaffen.

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