Wäschetrockner geht in Weimarer Keller in Flammen auf – Bewohnerin verletzt

Die Berufsfeuerwehr Weimar wurde gegen 10.45 Uhr zu einem Kellerbrand in die Carl-von-Ossietzky-Straße in Weimar alarmiert. Beim Eintreffen drang bereits dichter schwarzer Rauch aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses.

Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging sofort in den Kellerbereich zur Brandbekämpfung vor. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses verließen das Gebäude in der Zwischenzeit eigenständig und versammelten sich davor. Hier wurden sie durch die Einsatzkräfte betreut. Eine Bewohnerin musste aufgrund einer Rauchgasintoxikation mit einem Rettungswagen in das Klinikum Weimar gebracht werden.

Nach kurzer Suche konnte im Keller ein brennender Wäschetrockner vorgefunden und durch den Angriffstrupp gelöscht werden. Anschließend wurde der Keller mit einem Hochdrucklüfter zwangsbelüftet. Zur Sicherheit wurde das komplette Gebäude mit einem Gasmessgerät Wohnung für Wohnung überprüft.

Aufgrund der Temperaturen von – 6° Celsius musste die Feuerwehr die Einsatzstelle mit Streusalz abstreuen. Das austretende Löschwasser aus den Fahrzeugen und Schläuchen gefror auf der Straße.

Nach Beendigung der Löschmaßnahmen haben Polizei Weimar und Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen führte ein technischer Defekt zum Brand des Wäschetrockners. Die Höhe des Schadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Der dunkle Rauch hat jedoch große Teile des Kellers und die darin gelagerten Sachen mit Ruß bedeckt.

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