Auto schleudert nach Bus-Unfall gegen Fußgänger in Weimar

Am Mittwochabend kam es gegen 20.15 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall in der Carl-August-Allee an der Kreuzung Carl-von-Ossietzky-Straße in Weimar. Der Fahrer eines mit einer Person besetzten Busses fuhr in Richtung Hauptbahnhof.

Ein 49-jähriger Kia-Fahrer kam von der Friedrich-Ebert-Straße gefahren. An der Kreuzung übersah er, trotz Haltens am Stopp-Schild, den von links kommenden Linienbus, welcher die Carl-August-Alle vom Rathenauplatz kommend in Richtung Hauptbahnhof befuhr.

Trotz Gefahrenbremsung konnte ein Zusammenstoß nicht mehr verhindert werden. Der Bus krachte gegen den Kia und schob diesen auf den Fußweg. Dort lief gerade ein 24-jähriger Fußgänger. Dieser wurde durch den PKW erfasst und mehrere Meter durch die Luft geschleudert.

Der 24-Jährige blieb auf der Straße schwerstverletzt liegen und wurde von Ersthelfern bis zum Eintreffen der Rettungskräfte betreut. Anschließend kam er mit einem Rettungswagen und einem Notarzt in das Klinikum Weimar. Der Busfahrer und der Kia-Fahrer wurden leicht verletzt. Der Gast im Bus blieb unverletzt.

Die Kameraden der Berufsfeuerwehr Weimar sicherten die Unfallstelle ab und leuchteten diese aus. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein DEKRA-Gutachter durch die Polizei an die Einsatzstelle bestellt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 25.000 Euro.

Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie der Unfallaufnahme war die betroffene Kreuzung längere Zeit gesperrt. Die Ermittlungen der Polizei laufen.

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