Höhenretter der Berufsfeuerwehr Erfurt trainieren mit der Thüringer Polizei

Besorgte und zugleich fragende Gesichter waren am Freitagvormittag in Bad Berka, Tiefengruben und Bergern zu sehen. Der Blick in den Himmel gerichtet, wo der Polizeihubschrauber „Habicht“ immer wieder kreiste und mit einer Seilwinde scheinbar Menschen zu Boden ließ.

Doch der Grund war keineswegs besorgniserregend, denn bei dem rund zweistündigen Szenario handelte es sich um eine Gemeinschaftsübung der Thüringer Polizei und der Höhenrettungseinheit der Berufsfeuerwehr Erfurt.

So waren im Bereich Tiefengruben mehrere Dummies platziert, die für den normalen Rettungsdienst so nicht erreichbar gewesen wären und somit einen Einsatz der Höhenrettung erfordert. War der Dummy einmal aus der Luft lokalisiert, wurde umgehend ein Höhenrettungsteam mit dem Hubschrauber vom Flugplatz Bad Berka zum Einsatzort verbracht und abgeseilt.

Nachdem die Transportsicherheit am Boden mit einer Art Vakuummatratze hergestellt war, flog der Habicht der Polizei erneut die Einsatzstelle an und der verletzte Dummy wurde an Board geholt, um ihn auf dem Segelflugplatz der Kurstadt wieder absetzen zu können.

Insgesamt fünf Teams übten diese aufwändige Rettungsmaßnahme, die zum Beispiel bei verunglückten Wanderern, Radfahrern oder auch Kletterern zur Anwendung kommt. Es war die erste Gemeinschaftsübung dieser Art in diesem Jahr.

Am kommenden Freitag soll die Ausbildung einer weiteren Abteilung der Berufsfeuerwehr Erfurt mit gleichem Ablauf noch einmal im Bereich Bad Berka durchgeführt werden.

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