LKW rammt Pannenlaster auf Standstreifen und geht sofort in Flammen auf

Gegen 6.25 Uhr kam es auf der A4 zwischen den Anschlussstellen Magdala und Mellingen in Fahrtrichtung Frankfurt am Main zu einem schweren Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Sattelzuges befuhr die Autobahn, als er aus bisher unbekannten Gründen auf den Standstreifen fuhr und einen dort stehenden Pannen-LKW rammte.

Nach der Kollision lenkte der Fahrer auf die Straße zurück. Dabei riss der Dieseltank seines LKW ab und entzündete sich. Das Feuer griff auf die Sattelzugmaschine über. Der Fahrer konnte diese noch auf dem Standstreifen zum Stehen bringen, bevor der komplette LKW in Flammen aufging.

Die Feuerwehren Mellingen, Magdala, Ottstedt und Bucha waren mit einem Großaufgebot an Einsatzfahrzeugen und Kräften vor Ort. Mit mehreren Strahlrohren konnte der Brand unter Kontrolle gebracht und anschließend gelöscht werden.

Aufgrund des abgerissenen Tanks wurde die Fahrbahn stark mit Dieselkraftstoff verunreinigt. Diese muss nun im Laufe des Tages durch die Autobahnmeisterei aufwendig gereinigt werden. Neben dem abgebrannten LKW entstand auch am Pannen-LKW ein Sachschaden.

Hier wurde der Anhänger, welche eine Forstmaschine geladen hatte, beschädigt. Das LKW-Fahrerhaus ist komplett mit Diesel verunreinigt. Der Fahrer konnte sein Fahrzeug eigenständig verlassen. Er kam mit einem Rettungswagen und einem Notarzt in ein Klinikum.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Autobahn für zirka 1,5 Stunden voll gesperrt werden. Anschließend wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Autobahnpolizeiinspektion hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Geprüft wird unter anderem, ob der Fahrer möglicherweise in einen Sekundenschlaf verfiel und es deshalb zur Kollision kam. Die Höhe des Schadens wird auf über 100.000 Euro geschätzt.

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