Autos bei Mellingen kollidiert und ausgebrannt: Sieben Insassen teils schwer verletzt

Gegen 22.05 Uhr kam es auf der B87 kurz vor dem Ortseingang Mellingen im Weimarer Land zu einem schweren Verkehrsunfall. Aus bisher unbekannter Ursache stießen zwei Fahrzeuge fast frontal zusammen.

Durch die Wucht des Aufpralls gingen beide Wagen in Flammen auf. Die Insassen konnten ihre Fahrzeuge noch eigenständig verlassen. Sie wurden vor Ort von Ersthelfern betreut. Unmittelbar nach dem Zusammenstoß waren auch mehrere Fahrzeuge der Bereitschaftspolizei Erfurt vor Ort.

Diese waren auf dem Rückweg von einem Einsatz in Apolda. Die Beamte leisteten umgehend Erste Hilfe bis zum Eintreffen der Feuerwehren und der Rettungskräfte. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mellingen löschten umgehend unter schwerem Atemschutz die in Vollbrand stehenden Fahrzeuge.

Sechs der sieben am Unfall beteiligten Personen wurden mit zum Teil schweren Verletzungen in die Kliniken Weimar, Apolda und Jena gebracht. Eine männliche siebte Person entfernte sich unter Schock vom Unfallort. Sofort eingeleitete Suchmaßnahmen der Bereitschaftspolizei vor Ort blieben anfangs ergebnislos.

Ein Hubschrauber der Thüringer Polizei konnte aufgrund der Wetterlage mit Starkregen und Gewitter nicht starten. Später wurde die Person nahe der Wohnanschrift aufgefunden. Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen mussten die Bundesstraße für mehrere Stunden voll gesperrt werden. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Die Polizeiinspektion Weimar hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Wieso die beiden Fahrzeuge im Kurvenbereich kollidierten, muss nun ermittelt werden. Zum Unfallzeitpunkt gab es über dem Weimarer Land ein Gewitter mit starkem Regen. Auch während des Einsatz gab es immer wieder zuckende Blitze am Himmel und Donner.

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