Feuer in Industriehalle in Heiligenstadt: Brandmeldeanlage verhindert Schlimmeres

Ein Feuer meldete die Brandmeldeanlange eines Heiligenstädter Unternehmens in der Hugo-Engelmann-Straße am Dienstagabend. Um 19.02 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr Heiligenstadt. Bei Eintreffen konnten die Einsatzkräfte bereits eine Rauchentwicklung aus der Produktionshalle wahrnehmen.

Der Gruppenführer ließ einen Trupp unter Atemschutz ins Gebäude vorgehen. Die Feuerwehrmänner fanden mehrere übereinander gestapelte Folienrollen vor, welche in Vollbrand standen. Zur Unterstützung forderte Einsatzleiter Thomas Müller die Feuerwehren aus Günterode, Kalteneber und Rengelrode nach.

Mit einem Schaum- und zwei C-Rohren brachten die insgesamt sieben Atemschutztrupps das Feuer unter Kontrolle. Um die Brandausbreitung aufzuhalten, beförderten Einsatzkräfte die noch unbeschädigten Kunststoffrollen mit Hilfe eines Gabelstaplers ins Freie.

Der Gerätewagen Atem- und Strahlenschutz aus Worbis stellte den Bedarf an Atemluftflaschen sicher. Nachdem das Feuer um 21.05 Uhr gelöscht war, belüfteten die Einsatzkräfte die ca. 2000 m² große Produktionshalle.

Hierfür wurde neben den drei Überdrucklüftern der Heiligenstädter Wehr auch einer der Feuerwehr Uder eingesetzt. Zur Unterstützung der Einsatzleitung kamen Mitglieder der Werkfeuerwehr des betroffenen Unternehmens an die Brandstelle.

Die Besatzung des Gerätewagens Gefahrgut dichtete die Oberflächenentwässerung ab, um die Ausbreitung des Löschschaums zu verhindern. Insgesamt waren 62 Feuerwehrkräfte im Einsatz.

Ein zur medizinischen Absicherung angeforderter Rettungswagen musste keine Verletzten versorgen. Nachdem der Einsatzleiter das Werk an den Betreiber übergeben hatte, war der Einsatz um 22.30 Uhr für die Heiligenstädter Wehr beendet.

Fotos: Feuerwehr Heiligenstadt

Johannes Lurch