Fußgänger in Schmölln von Zug erfasst – Für ihn kam jede Hilfe zu spät

Heute morgen gegen 06.15 Uhr rückten Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst in die Eisenbahnstraße / Grenzstraße nach Schmölln im Landkreis Altenburger Land aus.

Am dortigen Bahnübergang kam es zum Zusammenstoß zwischen einem 56-jährigen Fußgänger und dem vorbeifahrenden Zug, dem Regionalexpress von Erfurt nach Altenburg.

Durch die Kollision trug der Fußgänger tödliche Verletzungen davon. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Geschehen aufgenommen, wobei ein Suizid nicht ausgeschlossen werden kann.

Sowohl die unverletzte Triebwagenführerin, als auch die 27 Zuginsassen wurden vor Ort medizinisch betreut. Die Bahnstrecke sowie der Bahnübergang blieb lange Zeit voll gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

Anmerkung der Redaktion

Thüringen112.de – Das Blaulichtportal berichtet in der Regel nicht über Suizide, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wer an Depressionen leidet oder mit Selbstmordgedanken spielt, kann sich jederzeit von der Telefonseelsorge helfen lassen. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr unter der 0800-1110111 erreichbar. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.