Brand auf A4 im Jagdbergtunnel: Südröhre rund vier Stunden voll gesperrt

Eine längere Vollsperrung des Jagdbergtunnels auf der A4 bei Jena war heute nötig, weil aus dem Motorraum eines Fahrzeugs plötzlich Flammen schlugen. Gegen 11.00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum Einsatz gerufen.

Die Wehr aus Bucha bestätigte bei Ankunft an der Einsatzstelle in der Südröhre in Fahrtrichtung Dresden, dass der Motorraum des Wagens bereits in Vollbrand stand. Der Rauch wurde über die Lüftungsanlage über das Ostportal aus dem Tunnel befördert.

Im Tunnel stand als Abschnittsleiter der Wachabteilungsführer der Berufsfeuerwehr Jena den Einsatzkräften zur Seite. Der A-Dienst übernahm die Gesamteinsatzleitung im Betriebsgebäude.

Parallel zur Brandbekämpfung wurde der Tunnel mit allen Querschlägen auf Personen kontrolliert. Innerhalb weniger Minuten war der Brand gelöscht. Nach rund 45 Minuten konnte die Nordröhre für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Die Feuerwehr forderte über die Tunnelbetriebsleitstelle bei Suhl fachkundige Personen zur Feststellung eventueller Schäden an. Eine Fachfirma mussten die Fahrbahn nach den Löscharbeiten reinigen, bevor auch die Südröhre wieder befahren werden konnte.

Neben der Freiwilligen Feuerwehr Bucha und der Berufsfeuerwehr Jena wurden auch die Wehren Göschwitz, Winzerla, Wöllnitz und Mitte alarmiert. Das sieht der Alarmplan bei einem Brandereignis im Tunnel so vor.

Auf der Website der Feuerwehr Jena wird dem ehrenamtlichen Engagement gedankt. Über 40 freiwillige Einsatzkräfte waren an den Maßnahmen beteiligt. Sie opferten wie so oft wieder einige Stunden ihrer Freizeit am Wochenende für die Sicherheit der Bürger und das alles unentgeltlich.

Foto: Feuerwehr Jena