Zwischenbericht der Polizei zum Beginn des SonneMondSterne-Festivals

Die Anreise der Festivalteilnehmer begann dieses Jahr unerwartet früh bereits am Mittwoch sehr stark. Dennoch hielten sich die Staus in Grenzen. Zu einem tragischen Grillunfall kam es Mittwochabend auf dem Zeltplatz.

Eine 24-jährige Festivalteilnehmerin versuchte zusammen mit einem Bekannten einen Holzkohlegrill mittels Spiritus zu entzünden. Dabei gab es eine Verpuffung, bei der sich die junge Frau Verbrennungen 2. und 3. Grades an Oberschenkeln, Händen und Gesicht zuzog.

Sie wurde mittels Rettungswagen ins Krankenhaus und von dort mit einem Rettungshubschrauber nach Erfurt geflogen. Auch ihr Bekannter erlitt leichte Verbrennungen.

Neben dem gab es wenige leichte körperliche Auseinandersetzungen zwischen Festivalteilnehmern und zwei Diebstähle von Geld und Handys aus Zelten. Die Polizei konnte bisher 110 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz feststellen. All dies bewegt sich auf dem Niveau der letzten Jahre.

Die Wasserschutzpolizei konnte Donnerstagvormittag bei einer Patrouillenfahrt auf dem Stausee vor dem Festivalgelände einen jungen Mann aus dem Wasser retten, der am Ende seiner Kräfte war.

Er war mit einer Gruppe zu weit hinaus geschwommen. Als diese das Polizeiboot entdeckten, bat man um Hilfe für den bereits mit Krämpfen kämpfenden jungen Mann. Die Polizei brachte ihn sicher an Land.

Bilder aus 2018

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