Radsportteam auf A4 verunglückt: Zwei Personen bei Magdala eingeklemmt

Gegen 14.30 Uhr kam es auf der A4 zwischen den Anschlussstellen Magdala und Bucha in Fahrtrichtung Dresden zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein mit 5-Personen besetzter Kleinbus Ford Transit befuhr die rechte Fahrbahn hinter einem LKW.

Vermutlich aufgrund eines gesundheitlichen Blackouts fuhr der Kleinbusfahrer ungebremst auf den Auflieger eines vor ihm fahrenden LKW auf. Dabei wurden der Fahrer und sein Beifahrer (Vater und Sohn) im Fahrzeug eingeklemmt und schwerstverletzt.

Sie mussten durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Magdala mittels zwei hydraulischer Rettungssätze befreit werden. Die übrigen drei Insassen auf der Rückbank wurden schwer verletzt. Alle Personen kamen mit Rettungswagen und Notärzten in umliegende Kliniken.

Im Einsatz war auch ein Rettungshubschrauber. Glücklicherweise fuhr ein Arzt mit seinem Privatfahrzeug kurz nach dem Unfallzeitpunkt vorbei. Er hielt umgehend an und leistete professionelle Erste-Hilfe.

Der Fahrer des LKW blieb unverletzt. Bei den verunfallten Personen handelt es sich um ein Radsportteam aus Bochum, welche nach Sachsen zu einem Wettkampf fahren wollten.

Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die A4 für zirka 1,5 Stunden voll gesperrt werden. Es bildete sich bis nach der Anschlussstelle Magdala ein Rückstau.

Die Autobahnpolizeiinspektion hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Am Kleinbus entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Auflieger des LKW wurde ebenfalls stark beschädigt.

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