Brand in Sozialeinrichtung: BRK und DRK proben Ernstfall in Sonneberg

Nach einem Brand in einer Sozialeinrichtung flüchten Bewohner in ein anderes Gebäudeteil. Es bricht Panik aus und mehrere Personen werden zum Teil schwer verletzt. Rauchgasvergiftungen, Handverletzungen, gestürzte Personen, Herzinfarkt – insgesamt 15 Verletzte sind zu beklagen.

Dies war das angenommene Ausgangsszenario einer gemeinsamen Großübung der DRK Bereitschaften Sonneberg, Oberlind, Steinach und dem BRK Neustadt bei Coburg. Insgesamt 30 Mitglieder der Sanitäts- und Betreuungszüge nahmen an der Übung teil.

Wie Übungsleiter Niklas Deppe erklärte, wolle man den Ausbildungsstand, die Ausrückezeiten überprüfen. Ferner soll bei dieser Übung die Koordination der Menschenrettung trainiert werden. Hierbei werden die Verletzten je nach Verletzungsmuster und Schwere der Verletzung katalogisiert.

Erst im vergangen Jahr zeigte sich bei realen Einsätzen im Ferienlager Rauenstein oder bei einem Brand in einem Pflegeheim in Sonneberg, wie wichtig eine koordinierte Patientenbehandlung und der Transport in eine geeignete Klinik bei einem Massenanfall von Verletzten ist.

Die Übung wurde nach zwei Stunden abgebrochen, eine Auswertung werde intern mit den einzelnen Zügen statt finden.

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Fotos: Marcus Heinz