Liegengebliebene Laster: Lage auf der A9 entspannt sich langsam

 

Wegen des starken Schneefalls blieben Mittwochabend auf der A9 zwischen Hermsdorfer Kreuz und Landesgrenze Bayern zahlreiche Laster an Steigungen liegen. Nachfolgende LKW versuchten noch links an den stehenden LKW vorbeizukommen und fuhren sich ebenfalls fest.

Schlussendlich standen bis zu vier LKW nebeneinander und blockierten die gesamte Fahrbahn in Richtung Berlin und München. Der Verkehr kam wegen ähnlicher Situationen entlang dieser Strecke zum Erliegen. Weiterer Schneefall und Glätte erschwerten die Bergungsmaßnahmen.

Bei einzelnen Glätteunfällen wurde niemand verletzt. Das THW, die Feuerwehr und der Betreuungszug des Landratsamtes Saale-Orla versorgten in der Nacht die Autofahrer mit Decken und Warmgetränken und halfen bei der Bergung liegengebliebener Fahrzeuge.

Am Donnerstagmorgen entspannte sich die Situation. Der Verkehr Richtung München rollt seit 5.30 Uhr wieder, wobei dieser nach wie vor immer mal wieder wegen der Glätte zum Stehen kommt. Richtung Berlin steht der Verkehr bei Schleiz wegen der extremen Eisglätte. LKW müssen einzeln von THW und Feuerwehr angeschleppt werden.

Der Räumdienst ist ununterbrochen im Einsatz, um die Fahrbahn wieder befahrbar zu machen. Selbst die Allrad-Lkw des THW kommen nur mühsam zur Einsatzstelle und an dieser vorwärts. Weiterhin mussten unzählige LKW-Fahrer entlang der Strecke am Morgen geweckt werden, damit der Verkehr wieder anrollt und die Räumfahrzeuge durch kommen.

Foto: Arne Schein

10.01.2019 / Autobahnpolizeiinspektion / jk