Alles nur wegen zwei gelben Säcken: Müllauto steckt in Blankenhain im Schnee fest

 

Bis zur Achse eingesackt war ein LKW, der in Blankenhain unterwegs sein sollte, um gelbe Säcke abzuholen. Bei einem Wendemanöver passierte das Malheur am Donnerstagsmorgen und der Fahrer verpasste die feste Fahrbahn.

Am Anfang war die Hoffnung noch groß sich selbst befreien zu können, als das Fahrzeug gegen 7.30 Uhr immer weiter auf dem weichen Untergrund einsackte, doch schnell holte die Crew die Realität ein. Hier ging nichts mehr ohne fremde Hilfe.

So suchten sie sich erst Hilfe bei einem nahegelegenen Bauunternehmen, doch deren Technik schaffte es auch nicht das fast 60 Zentimeter eingesackte Fahrzeug zurück auf die Straße zu bringen. Heiko Franke, stellvertretender Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Blankenhain kam durch Zufall vorbei und kurzer Hand wurde schwere Technik der Floriansjünger herangebracht.

Mit einer Seilwinde und ordentlich verkeilt im Boden sollte das Feuerwehrfahrzeug den 16-Tonnen-Koloss bergen. Doch das Einzige, was sich bewegte, war das Fahrzeug der Floriansjünger – es rutschte Stück für Stück in Richtung Müll-Laster. Nach einer dreiviertel Stunde stand fest – hier muss wohl auch die Feuerwehr aufgeben.

Doch einen letzten Versuch wollten sie noch angehen. Dafür griffen alle zu Schaufeln und gruben die Räder des LKW soweit frei, dass es zuerst gut aussah. Doch dann die Ernüchterung: „Keine Chance, der steckt zu tief im Matsch“, so Heiko Franke. „So etwas haben wie noch nie gehabt.“

Letztendlich musste die Crew bei ihrem Chef anrufen und schwere Bergetechnik anfordern. Diese schaffte es schließlich am späten Vormittag den LKW wieder auf die Straße zu bringen.

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