Polizisten retten vermisste Frau gerade noch rechtzeitig aus brennender Gartenhütte in Rudolstadt

 

Gerade noch rechtzeitig entdeckten Polizisten am Mittwochabend eine vermisste Frau in Rudolstadt. Gegen 19.00 Uhr hatte ihr Freund die 35-Jährige vermisst gemeldet, nachdem diese mit gesundheitlichen Problemen und einer größeren Menge Schmerzmitteln mit ihrem PKW in unbekannte Richtung weggefahren war.

Im Rahmen einer groß angelegten Fahndungsaktion fanden Polizisten gegen 20.00 Uhr das Auto der Frau bei einer Kleingartenanlage in Rudolstadt. Wenige Minuten später bemerkten die Beamten Rauch aus einem der Gartenhäuser und trafen die schwer verletzte Frau kaum noch ansprechbar in der völlig verqualmten Gartenhütte an.

Die Beamten konnten die Frau aus der von einem Schwelbrand betroffenen Hütte retten und dem hinzu gerufenen Notarzt übergeben. Sie kam zur weiteren Behandlung ihrer schweren Rauchgasvergiftung per Rettungswagen in ein Klinikum.

Die Polizisten konnten das Feuer vor einer weiteren Ausbreitung löschen. Derzeit besteht der Verdacht, dass die Frau den Schwelbrand selbst verursachte, um sich das Leben zu nehmen. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls dauern jedoch noch an.

Anmerkung von der Redaktion:
Thüringen112.de – Das Blaulichtportal berichtet in der Regel nicht über Suizide, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wer an Depressionen leidet oder mit Selbstmordgedanken spielt, kann sich jederzeit von der Telefonseelsorge helfen lassen.

Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr unter der 0800-1110111 erreichbar. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.

27.12.2018 / Landespolizeiinspektion Saalfeld / jk