Landesausscheid der Thüringer Jugendfeuerwehren im BWB in Kranichfeld

 

Es ging über Hürden, Leiterwände, durch Tunnel, um Geschwindigkeit und darum möglichst keine Fehler zu machen – beim Landesausscheid der Thüringer Jugendfeuerwehren für den Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehren.

Emsig übten die Jungs und Mädchen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren dafür noch am Vormittag auf dem Sportplatz in Kranichfeld, denn ab 13:00 Uhr ging es in die Wertungsläufe. Dazu waren vier Parcours auf dem Fußballfeld aufgebaut, auf denen jeweils zwei Durchgänge parallel abliefen.

Angetreten waren die Mannschaften, die sich in den Kreispokalwettbewerben der Jugendfeuerwehren im Freistaat qualifiziert hatten. Das waren immerhin 19 Teams, die sich in Kranichfeld um den ersten und zweiten Platz und dem damit verbundenen Ticket zum Bundeswettbewerb im zweiten Halbjahr 2019 im nordrhein-westfälischen Xanten, miteinander maßen.

Ursprünglich sollte der Landesausscheid in diesem Jahr in Sömmerda ausgerichtet werden. Die Pläne jedoch mussten kurzfristig umgeworfen werden, da es zu einer Absage aus der Kreisstadt kam. Jörg Deubert, Landesjugendfeuerwehrwart aus Kranichfeld, wollte das jedoch so nicht hinnehmen und deshalb packte man gemeinsam an, um den Wettkampf nach Kranichfeld zu holen, denn ausfallen lassen stand nicht zur Debatte.

Hand in Hand lief alles, genauso wie beim Teil zwei der Spiele, dem Staffellauf. Auf der 400 Meter-Bahn des Sportplatzes galt es neben Geschwindigkeit auch Geschick bei unterschiedlichen zu beweisen. Über einen Balken sprinten, Schutzausrüstung anlegen oder zielgenaues Platzieren einer Rettungswurfleine, es war eine Runde, gespickt mit Aufgaben aus dem Einsatzleben eines Feuerwehrkameraden.

Am besten meisterten das die Teams Nesse-Apfelstädt 1 und Nesse-Apfelstädt 2 aus dem Landkreis Gotha. Bestplatziertes Team aus dem Weimarer Land waren die Kameraden aus Magdala mit Rang fünf.

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