Kleinflugzeug nahe Weimar abgestürzt: Insassen überleben Horrorcrash

 

Es war gestern Abend gegen 18.10 Uhr, als bei der Feuerwehr Umpferstedt die Alarmierung einging: Abgestürztes Kleinflugzeug bei Umpferstedt. Schnell eilten die Kameraden auf einen Feldweg zwischen Umpferstedt und Schwabsdorf im Weimarer Land.

Hier fanden sie das überschlagene Flugzeug, nahe des Weges, auf dem Kopf liegend vor. Der Motor war durch die Wucht des Überschlags herausgerissen und lag neben der Maschine. Pilot und Copilotin hatten sich bereits aus ihrer misslichen Lage befreit. Sie wurden von Rettungswagen zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht.

Die Kameraden richteten umgehend eine Löschbereitschaft her, falls das Wrack noch Feuer fangen sollte. Zudem richteten sie einen Sicherheitsbereich seitlich der Tecnam-Maschine ein, denn das Sicherheitssystem, welches bei einem Technikausfall in der Luft eine Treibladung auslöst und einen Fallschirm in die Luft schießt, war noch nicht gezündet. Dies hätte jedoch, auch nach der Bruchlandung, noch passieren können, was Lebensgefahr bedeutete.

Wie die Kameraden der Feuerwehr Umpferstedt bei einem Absturz eines solchen Kleinflugzeuges handeln müssen, dass wussten sie genau. Das lag daran, dass sie ihre letzte Ausbildung in diesem Fachbereich erst am vergangenen Freitag auf dem nahegelegenen Flugplatz Umpferstedt-Weimar hatten.

Die Polizei hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) eingeschaltet. Ob sie zur Unfallstelle kommen wird, ist noch nicht klar. Es entstand Totalschaden am Flugzeug, der mit 30.000 Euro beziffert wird. Unbeteiligte waren nicht gefährdet.

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