Starkregen fordert die Freiwillige Feuerwehr Rottenbach

 

Nach der langanhaltenden Trockenheit in den vergangenen Wochen kam es am Donnerstag, den 5. Juli zu vereinzelten, aber heftigen Gewittern mit Starkregen über Thüringen.

So traf es unter anderem auch den Kreis Saalfeld-Rudolstadt. Der starke Regen ließ das Bächlein Rinne innerhalb einer Stunde stark ansteigen.

War es am Mittag noch ein klägliches Rinnsal, so zeigte sich die Rinne gegen 19.00 Uhr mit einem Pegel von 80 cm von der ungemütlicheren Seite. Nur noch etwa 15 – 20 Zentimeter fehlten, und der Bach hätte die ersten Bereiche des Örtchens Rottenbach geflutet.

Die Feuerwehren füllten vorsorglich Sandsäcke und verteilten diese an die kritischen Stellen, so wie auch in Unterköditz. Hier können sich die Anwohner im Fall der Fälle Sandsäcke holen, um Türen und Tore abzudichten.

Dass es am Donnerstagabend fast soweit war, zeigte der Wasserstand an einer Brücke im Ort, der mit nur zehn Zentimeter unterhalb der Brücke blieb. Ein in Rottenbach stattfindendes Jugendzeltlager der Thüringer Jugendfeuerwehr blieb glücklicherweise von den Unwettern verschont.

Dennoch bereiteten sich die Betreuer auf eine eventuelle Lage vor. Im Ernstfall hätte man alle Kinder samt Betreuer in eine angrenzende Turnhalle evakuiert. Mit Schaufel und Spitzhacke zogen alle Beteiligten gemeinsam kleine Gräben um die Zelte, um das Wasser fern zu halten. Das wurde glücklicher Weise mit Erfolg gekrönt.

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