Größter Feldbrand seit Jahrzehnten bei Zottelstedt

 

Zu einem Großeinsatz an Feuerwehren kam es am Samstagmittag zwischen Zottelstedt und Pfiffelbach im Weimarer Land. Wahrscheinlich bei Erntearbeiten ist an einer Maschine etwas heißgelaufen und setzte so das zum Teil abgeerntete Feld in Brand.

Durch die langanhaltende Trockenheit und dem teils böigen Wind breitete sich das Feuer schnell aus. So mussten etwa 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Zottelstedt, Apolda, Niederroßla, Mellingen, Wersdorf, Pfiffelbach und Bad Sulza anrücken, um genügend Wasser für die Löscharbeiten bereitzustellen und dem Feuer zu Leibe zu rücken.

Zudem pendelten Traktoren zwischen einer Wasserentnahmestelle und der Einsatzstelle, um das Feld ebenfalls abzulöschen. Ausserdem wurde das Feld umgehend umgepflügt, umso eine Schneiße zu schaffen, die das Feuer aushalten sollte.

Damit die ortsunkundigen Wehren überhaupt die Einsatzstelle fanden, lotsten Fahrzeuge die Floriansjünger über die Feldwege zum Brand. Gegen 14.30 Uhr ein leichtes Aufatmen, das Feuer war unter Kontrolle und kurze Zeit später gelöscht.

Ein Traktor grubberte die Fläche noch während des Einsatzes um, um die Brandgefahr weiter zu mindern. Andreas Schneemann von der Freiwilligen Feuerwehr Niederroßla, der seit 1986 der Wehr angehört, kann sich an einen Feldbrand in dieser Größenordnung nicht erinnern.

„Wir hatten schon Feldbrände und Mähdrescherbrände aber fünf bis sechs Hektar Feld, in der Größenordnung hatten wir das noch nicht.”

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