Sturmtief “Friederike” zog über Erfurt und Sömmerda

Das Sturmtief hatte kurz nach dem Mittag des 18. Januar 2018 die Thüringer Landeshauptstadt und angrenzende Gemeinden erreicht.

Mit Beginn der Großeinsatzlage stürzte gegen 13.30 Uhr auf der B7 in Richtung Erfurt ein Verkehrsschild auf die Straße. Zu diesem Zeitpunkt befuhr ein roter PKW den Bereich. Die Insassen konnten das Fahrzeug glücklicherweise verlassen, erlitten aber einen Schock.

Polizei und Feuerwehr waren von da an im Großeinsatz. Es wurden mehrere Dächer abgedeckt, Ampelanlagen heruntergerissen, Fahrzeuge durch umgestürzte Gegenstände beschädigt.

Mehrere LKW lagen auf der Seite, Straßenschilder brachen ab und stürzten um. Mehrere Straßen mussten gesperrt werden. Durch den Sturm fielen Dachziegeln von den Dächern, sie verteilten sich auf den Wegen und Plätzen.

Fußgänger und Autofahrer wurden gebeten, Gefahrenstellen zu meiden. Die Landeseinsatzzentrale und die Polizeistationen erreichten überall eine überdurchschnittlich hohe Anzahl von Notrufen.

Drei verletzte Personen, 25 beschädigte Gebäude, 14 umgestürzte Bäume und 26 beschädigte Fahrzeuge, so die Zusammenfassung der Landespolizeiinspektion Erfurt am gestrigen Abend gegen 18.45 Uhr. Das Gesamtschadensbild sowie die Schadenshöhe kann noch nicht abschließend dargestellt werden.

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19.01.2018 / Landespolizeiinspektion Erfurt / fp
Fotos: Tony Schmidt, privat