Hund buddelt gefährliche Granate aus dem Zweiten Weltkrieg aus

Der Hund eines Spaziergängers buddelte am Sonntag bei Schwarzburg im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt eine alte, aber immer noch gefährliche Granate aus.

Nach ersten Aussagen soll das Tier am Nachmittag, gegen 15.30 Uhr, unweit des Schwarzaufers gestöbert und dabei einen ca. 10 cm langen, runden und rostigen Gegenstand zu Tage befördert haben.

Da das Teil nach Fundmunition aussah, verständigte der Hundehalter die Saalfelder Polizei, welche unverzüglich den Munitionsbergungsdienst anforderte. Die Spezialisten für Kampfmittelräumung bargen noch am selben Abend die Granate und kümmerten sich um die gefahrlose Entsorgung.

Nach ihren Aussagen handelte es sich um eine scharfe Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg, die trotz der geringen Größe und der langen Liegezeit äußerst gefährlich ist.

Die Sprengkraft der Granate hätte nach Auskunft der Experten durchaus ausgereicht, um Personen schwer zu verletzten oder gar zu töten.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei wiederholt vor dem Hantieren mit Fundmunition. Fassen Sie mögliche Munition oder Munitionsteile nicht an und transportieren Sie diese nicht eigenständig! Alarmieren Sie beim Fund derartiger Gegenstände umgehend die zuständige Ordnungsbehörde oder die Polizei.

08.01.2018 / Landespolizeiinspektion Saalfeld / fp
Foto: Polizei