Hohes Bußgeld und Fahrverbot für 9m Abstand bei 170 km/h

Ein Autofahrer, ausgerechnet aus dem Landkreis der Verkehrssünderdatei in Flensburg, drängelte am Dienstagvormittag auf der A9 kurz nach Landesgrenze Richtung München bei Eisenberg besonders dreist.

Bei 170 km/h hielt der dunkle Audi einen Abstand von nur 9 Metern zum Vordermann ein. Man kann somit von einer vorsätzlichen Unterschreitung des bei dieser Geschwindigkeit vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes von 68 Metern sprechen.

Allein hierfür wird das normale Bußgeld von 320 Euro verdoppelt. Da hierzu noch eine Gefährdung kommt, können die 320 Euro auf 960 Euro verdreifacht werden.

Die Gefährdung ergibt sich aus dem bei dieser Geschwindigkeit vorhandenen Abstand von nur 0,2 Sekunden zwischen beiden Fahrzeugen.

Bremst der Vordermann also, zum Beispiel wegen eines Hindernisses auf der Fahrbahn, hat der Fahrer dahinter keine Chance, zu reagieren und es kommt zum Unfall.

Zu dem Bußgeld von 960 Euro kommen noch ein zweimonatiges Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.

Fotos: Autobahnpolizei

14.12.2017 / Autobahnpolizeiinspektion / fp