20-jähriger Porschefahrer zu schnell – Schwangere schwer verletzt

Am Donnerstagabend gegen 21.40 Uhr kam es auf dem Autobahnzubringer zur A4 bei Mönchenholzhausen zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und vier zum Teil schwer verletzten Personen.

Der 20-jährige Fahrer eines PKW Porsche Cayenne befuhr die Straße aus Erfurt kommend in Richtung Autobahn. Im Bereich einer Tempo 70er- Zone kam er vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in den Gegenverkehr und kollidierte dort frontal mit einem PKW Ford Focus. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Porsche auf ein angrenzendes Feld und der Ford auf einen PKW Volkswagen Tiguan geschleudert.

Der 30-jährige Fahrer und seine in der 18. Wochen schwangere Lebensgefährtin wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Beide mussten mit Rettungswagen und Notärzten in Kliniken gebracht werden. Der 20-jährige Fahrer des Porsche sowie sein 30-jähriger Beifahrer wurden ebenfalls verletzt. Auch sie kamen mit Rettungswagen in einer Klinik. Die beiden Insassen des PKW Volkswagen blieben unverletzt.

Aufgrund der Schwere der Verletzungen der schwangeren Frau wurde ein Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle alarmiert. Er landete auf einem angrenzenden Feld, welches durch die Feuerwehren ausgeleuchtet wurde.

Die Kameraden der Feuerwehren sicherten zudem die Unfallstelle ab, nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf und unterstützen den Abschleppdienst bei der Bergung der Fahrzeuge.

Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen mussten die Straße für mehr als zwei Stunden voll gesperrt werden. Die Polizeiinspektion Weimar hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Nach ersten Erkenntnissen fuhr der 20-jährige Porsche-Fahrer zu schnell. Ob die Temperaturen um den Gefrierpunkt und leichte Nässe auf der Straße ebenfalls zum Unfall beitrugen, wird nun geprüft.

An allen drei Unfallfahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Schadenshöhe wird auf 40.000 bis 60.000 Euro geschätzt.

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