Aufwendige Bergung nach LKW-Unfall auf A4 bei Hermsdorf

Die Bergung eines Sonntagnacht auf der A4 am Hermsdorfer Kreuz verunfallten LKW dauert fast den gesamten Montag an. Die Überfahrt aus Richtung Frankfurt/M. zur A9 Berlin und München ist immer noch gesperrt.

Gegen 2.00 Uhr am Montagmorgen war der 24-jährige Lasterfahrer aus Leipzig kurz vor dem Hermsdorfer Kreuz in Richtung Dresden mit seinem LKW ins Schleudern geraten.

Der Sattelzug fuhr gegen die Leitplanke, welche die Hauptfahrbahn von der Nebenfahrbahn zur A9 trennt und kippte nach rechts um.

Der Lastzug kam auf der rechten Leitplanke halb außerhalb der Fahrbahn zum Liegen.

Seit den Morgenstunden wurden die geladenen Möbelteile mit Unterstützung des THW Gera aus dem LKW entladen und abtransportiert. Im Anschluss wurde der Sattelzug ab ca. 14.00 Uhr geborgen und abgeschleppt.

Die Sperrung zur A9 zieht sich noch bis ca. 20 Uhr hin, da das Erdreich durch den ausgelaufenen Diesel mehr als erwartet verunreinigt wurde und nun mit einem Bagger der komplette Hang an der Stelle ausgetauscht werden muss.

Der Sachschaden beläuft sich nach bisherigen Erkenntnissen auf 67.000 Euro. Auf der Umleitung zwischen der Autobahnabfahrt Stadtroda, der L1076 bei Mörsdorf und Hermsdorf Süd kam es tagsüber nur zu minimalen Behinderungen.

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06.11.2017 / Autobahnpolizeiinspektion / fp
Fotos: Arne Schein