Gefährlicher Einsatz: Gasflaschen bei Brand in Weimar geborgen

Die Berufsfeuerwehr Weimar und die Freiwillige Feuerwehr Weimar-Mitte wurden gegen 17.35 Uhr zu einer in Vollbrand stehende Gartenlaube in die Gartenanlage „Am Schießhaus“ in Weimar alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchsäule am Himmel über Weimar zu sehen. Trotz sofortiger Löschmaßnahmen des Angriffstrupps unter schwerem Atemschutz brannte die Gartenlaube in voller Ausdehnung.

Mit einer Wärmebildkamera wurde das Innere dieser nach Personen abgesucht. Nach kurzer Zeit konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Der Besitzer befand sich nicht in der Laube.

Dennoch gab es eine weitere Gefahr. In der Laube lagerten zwei Gasflaschen. Die Kameraden kühlten diese zunächst mit Wasser und brachten sie dann aus dem Gebäude.

Aufgrund der Nähe zur Laube musste das Nachbargebäude durch die Feuerwehr aufgebrochen und kontrolliert werden. Ein Übergreifen der Flammen wurde verhindert. Personen befanden sich auch hier nicht im Gebäude.

Mit einem Hochdrucklüfter wurde die abgebrannte Gartenlaube zwangsbelüftet.

Schwierig gestaltete sich auch der Zugang zur Gartenanlage. So musste die Feuerwehr eine mehrere hundert Meter lange Wegestrecke aufbauen. Eine direkte Zufahrt mit Einsatzfahrzeugen zur Einsatzstelle war nicht möglich.

Die Polizeiinspektion Weimar und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Schaden an der abgebrannten Gartenlaube wird auf 10.000 Euro geschätzt.

jk20171024a0001
« 1 von 24 »