LKW kracht im Weimarer Land frontal in anderen Laster

Gegen 7:41 Uhr erreichte die Feuerwehr Erfurt der Notruf, dass auf dem Autobahnzubringer zwischen Mönchenholzhausen und Eichelborn zwei LKW miteinander kollidiert sind. Parallel dazu wurden die Feuerwehren Bad Berka, Mönchenholzhausen und Eichelborn zur Unfallstelle gerufen.

Ein Feuerwehrmann der Freiwilligen Feuerwehr Mönchenholzhausen kam durch Zufall nur wenige Minuten nach dem Unglück an die Unfallstelle und unterstützte die Ersthelfer bis zum Eintreffen seiner Kameraden mit schwerem Gerät.

Es stellte sich schnell heraus, dass es den Beifahrer des einen LKW schwer getroffen hatte, denn er war im unteren Körperbereich schwer eingeklemmt. Die beiden Fahrer der beteiligten LKW wurden leicht verletzt. Sie wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Für den schwer eingeklemmten Beifahrer wurde ein Hubschrauber angefordert, der wegen des dichten Nebels jedoch nicht landen konnte. So musste der Schwerverletzte mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren werden. Da die LKW teils über dem Straßengraben hingen, mussten sie gegen weiteres Abrutschen gesichert werden.

Zur genauen Unfallursachenklärung wurde ein DEKRA-Gutachter zum Unfallort gerufen.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei könnte der LKW-Fahrer am Steuer eingeschlafen sein. Augenzeugen sprachen auch davon, dass der LKW mittig gefahren sei, bevor es zu dem Unfall kam.

Der Autobahnzubringer war über Stunden gesperrt. Im Berufsverkehr bildete sich Stau, bis zurück auf die Bundesstraße 7 und auch auf die Autobahn A4.

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