11 Personen nach Unfall auf der A4 bei Magdala verletzt

Die Freiwilligen Feuerwehren Magdala und Bucha wurden am Freitag, den 21. Juli 2017 gegen 14.09 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn 4 zwischen den Anschlussstellen Magdala und Mellingen in Fahrtrichtung Frankfurt am Main (Kreis Weimarer Land) alarmiert.

Ein PKW Volkswagen Golf befuhr die Autobahn auf der linken Fahrspur. Aus bisher unbekannter Ursache fuhr ein auf der Mittelspur fahrender Transporter auf die linke Fahrspur. Der PKW Volkswagen konnte nicht bremsen und kollidierte mit dem Transporter. Anschließend wurde der PKW in den angrenzenden Straßengraben geschleudert. Der Transporter kollidierte nun noch seitlich mit einem Wohnmobil und kam anschließend auf der linken Fahrspur zum Stehen.

Insgesamt gab es 11 verletzte Personen, darunter 8 Kinder. Alle verletzten Personen wurden mit Rettungswagen und Notärzten in das Klinikum Jena gebracht. Aufgrund der hohen Anzahl an verletzten Personen wurde ein Massenanfall von verletzten Personen (MANV) ausgerufen. In einem solchen Fall werden weitere Rettungsfahrzeuge und ein leitender Notarzt sowie ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst alarmiert. Zusätzlich bekommen die Verletzten Karten mit einer Kategorisierung (grün, gelb, rot und lila) umgehängt. So können dieses nach der Art und Schwere ihrer Verletzung betreut werden. Zum Einsatz kam auch ein Rettungshubschrauber des ADAC.

Die Kameraden der Feuerwehren unterstützten den Rettungsdienst bei der Betreuung der verletzten Personen, sicherten die Unfallstelle ab und beseitigten Fahrzeugtrümmer von der Fahrbahn. Während der Einsatzmaßnahmen musste die Autobahn zeitweise komplett gesperrt werden.

Die Insassen des Wohnmobils blieben unverletzt. Weitere Insassen eines zweiten Kleinbusses, welche gemeinsam mit dem Transporter unterwegs waren, erlitten einen Schock. Die zwei Kleinbusse kamen von einer Urlaubreise aus Sachsen und wollten zurück nach Nordrhein-Westfalen. Der Fahrer des PKW Volkswagen Golf musste ebenfalls in ein Klinikum gebracht werden.

Am Transporter und dem PKW entstanden wirtschaftlicher Totalschaden. Sie mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Auch am Wohnmobil entstand erheblicher Sachschaden. Dieses konnte seine Fahrt jedoch eigenständig fortsetzen.

Die Autobahnpolizeiinspektion hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen war der Fahrer des Transporters unaufmerksam. Aufgrund der Vollsperrung kam es zu einem Stau auf der Autobahn. Die Höhe des Schadens ist derzeitig noch nicht bekannt.

Kräfte im Einsatz: Freiwillige Feuerwehren Magdala und Bucha, Rettungswagen, Notarzt, Rettungshubschrauber, Leitender Notarzt, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, Autobahnpolizeiinspektion

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