Erneuter Kellerbrand im gleichen Wohnhaus in Heiligenstadt

Am gestrigen Abend gegen 21.47 Uhr ertönten die Meldeempfänger der Feuerwehr Heiligenstadt. Erneut lautete die Durchsage „Kellerbrand in der Husumer Straße“. Erst am Vormittag brannte es in dem Gebäude. Eine bewusstlose Katze und mehrere Bewohner wurden gerettet (wir berichteten).

Die starke Rauchentwicklung wies den Einsatzkräften bereits den Weg. Dichter Qualm drang aus denselben Kellerfenstern wie bereits am Vormittag. Umgehend ging ein Trupp, ausgerüstet mit Atemschutz und C-Rohr, zur Brandbekämpfung vor. Da nicht klar war, ob sich noch Personen in dem Mehrfamilienhaus befanden, ließ Einsatzleiter Thomas Müller einen weiteren Trupp unter Atemschutz die Wohnungen kontrollieren. Auch über die Drehleiter erfolgte eine Sichtung der Balkone und Fenster von außerhalb.

Alle zehn Bewohner hatten sich jedoch bereits vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Da im Kellerbereich durch den dichten Rauch für den Angriffstrupp keine Sicht war, ließ der Einsatzleiter einen Überdrucklüfter in Stellung bringen. Außerdem forderte er die Feuerwehren Günterode und Kalteneber nach. 13 Einsatzkräfte unter Atemschutz kämpften gegen den Brand, bevor um 23.39 Uhr die Meldung „Feuer aus“ erfolgte.

Die Besatzung des zur Einsatzstelle beorderten Rettungswagens betreute die Kameraden nach dieser körperlich schweren Arbeit, indem sie die Vitalwerte kontrollierten. Auch der Organisatorische Leiter Rettungsdienst war zur Unterstützung vor Ort.

Die Feuerwehr Günterode, welche vorsorglich die Wache besetzte, rückte indessen zu einem Paralleleinsatz aus. Am Ortsausgang Richtung Mengelrode beseitigten sie ausgelaufene Betriebsstoffe. Währenddessen neigten sich die Arbeiten in der Husumer Straße dem Ende entgegen. 39 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren an diesem Abend beschäftigt. Für sie endete der Einsatz um 1.10 Uhr.

Unter Atemschutz wurde der Brand gelöscht. Fotos: Feuerwehr

Text: Johannes Lurch

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