Etwa 150 Einsatzkräfte üben am Tunnel Eichelberg der A71

Am Mittag des 27. Mai 2017 übten etwa 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst am Tunnel Eichelberg, auf der BAB 71 bei Meiningen Süd. Gegen 13 Uhr wurde die Leistelle Schmalkalden-Meiningen über einen brennenden PKW im Tunnel Eichelberg von der zuständigen Autobahn-Einsatzzentrale informiert. Umgehend setzte sich die Rettungskette in Gang. Die Tunnelportale wurden durch Schranken und Lichtzeichenanlagen gesperrt.

Die Leitstelle alarmierte daraufhin 15 Feuerwehren, sowie Notarzt, Regelrettungsdienst und den Sanitäts- und Betreuungszug des Landkreises. Involviert war auch der in Suhl stationierte Rettungshubschrauber Christoph 60. Bei dem angenommenen Fahrzeugbrand, handelte es sich um ein fiktives Einsatzszenario. Der Fachberater Straßentunnel BAB 71, Stefan Laube erklärte, dass es sich hierbei um eine sogenannte Anfahrtsübung handelt. Mehrere Beobachter dokumentierten die Alarmübung.

Im Fokus stand vor allem die Kommunikation zwischen Betriebsleitstelle und Rettungsleitstelle, die entsprechende Alarmierung der dafür vorgesehenen Kräfte und Mittel, sowie die entsprechende Aufstellung an den Bereitstellungsräumen. Insgesamt waren etwa 150 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus Thüringen und Bayern involviert.

Für die Übung musste der Autobahntunnel in beiden Richtungen kurzzeitig gesperrt werden. Problematisch stellte sich vor allem beim Schließen der Tunnelportale die Reaktion der Autofahrer dar. Eine Rettungsgasse wurde erst nach Aufforderung durch Lautsprecherdurchsage gebildet. Während ein Reisebus gleich zwei Spuren in Anspruch nahm, wollte ein PKW-Fahrer ganz und gar ein Wendemanöver einleiten.

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Fotos: Marcus Heinz