Hoher Sachschaden und lange Staus nach Gefahrgutunfall bei Gera

Am 21. März 2017 gegen 16.30 Uhr befuhr ein 56-jähriger LKW-Fahrer den rechten Fahrstreifen mit einem LKW Mercedes mit Silo-Auflieger die Bundesautobahn A4 zwischen den Anschlussstellen Rüdersdorf und Gera-Langenberg in Fahrtrichtung Dresden. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug ins Schleudern und fuhr gegen die Mittelleitplanke. Die Sattelzugmaschine knickte ein und verkeilte sich in der Mittelleitplanke. Diese wurden auf einer Länge von ca. 120 Meter beschädigt.

Aus dem Tank der Sattelzugmaschine, welcher bei dem Unfall aufgerissen wurde, flossen ca. 400 Liter Diesel auf die Fahrbahn und verteilten sich auf einer Länge von ca. 500 Meter. Im Silo des Aufliegers, welcher nicht beschädigt wurde, befanden sich 24.600 Kilogramm einer Bleiverbindung. Die Ladung ist als Gefahrgut eingestuft. Der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Der Gesamtsachschaden wird auf ca. 145.000 Euro beziffert.

Aufgrund umfangreicher Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen war die Autobahn bis nach Mitternacht, in beiden Richtungen, komplett gesperrt. Durch den Fahrzeugverkehr, welcher die Unfallstelle weiträumig umfuhr, bildete sich im Nebenstraßennetz und insbesondere in der Stadt Gera, ebenfalls nicht unerheblicher Stau.

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22.03.2017 / Landespolizeidirektion / fp
Fotos: Arne Schein