BMW-Fahrer entfernt sich als Geisterfahrer von Unfallstelle auf A4

Am Vormittag des 10. September 2016 gegen 10.00 Uhr ereignete sich auf der A4 zwischen Rüdersdorf und Hermsdorf-Ost in Richtung Frankfurt a.M. ein Wildunfall. Die eingesetzten Beamten der Autobahnpolizeiinspektion mussten das hierbei getötete Reh vom linken Fahrstreifen der Autobahn beräumen und führten hierzu den Fahrverkehr langsam an die Gefahrenstelle heran. Ein ebenfalls in Richtung Frankfurt a.M. fahrender polnischer 5er BMW näherte sich dem aufgestauten Verkehr mit hoher Geschwindigkeit. Der 25-jährige Fahrzeugführer des BMW kollidierte trotz eingeleitetem Bremsmanöver mit den zwei letzten Fahrzeugen.

In der Folge wendete der BMW und entfernte sich mit hoher Geschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen entgegen der Fahrtrichtung von der Unfallstelle. Auf seiner „Geisterfahrt“ bis zur Rüdersdorf wurden mindestens zwei weitere Verkehrsteilnehmer gefährdet, sie konnten eine Frontalkollision nur durch Bremsen und Ausweichen vermeiden. Gegen den polnischen Fahrzeugführer wird nun ein Verfahren wegen Verkehrsunfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs geführt. Neben einer geleisteten Sicherheitsleistung wurde der Führerschein des Fahrzeugführers beschlagnahmt.

11.09.2016 / Autobahnpolizeiinspektion / fp