1. Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Großobringen

Am 30. Mai 2015 öffnete die Freiwillige Feuerwehr Großobringen erstmals für die Öffentlichkeit ihre Türen. Ein Grund zum Feiern gab es alle mal.

Nachdem die Großobringer jahrelang mit immer unzumutbareren Bedingungen in ihrem Gerätehaus zu kämpfen hatten, wie z. B. fehlende Schulungsräume, keine ausreichenden Lagermöglichkeiten für Einsatzkleidung und Einsatztechnik und ganz zu schweigen von den unhygienischen Bedingungen, können diese nach der Investition der Gemeinde in einen Neubau nun endlich zuversichtlich in die Zukunft blicken. Mit der Einladung zu der Feierlichkeit war neben der Vorstellung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit und der Mitgliedergewinnung für Jugendfeuerwehr und Einsatzabteilung auch der Wunsch verbunden, die Skeptiker von der Notwendigkeit des Neubaus zu überzeugen.

Da das Wetter doch konstant blieb und sich die Sonne zeigte, strömten Anwohner und Besucher zahlreich auf den Dorfanger. Unter den angereisten Gästen befanden sich Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Buttelstedt, Schwerstedt, Weimar-Mitte und Heichelheim. Zum Programm gehörten eine Technikausstellung und eine Bildpräsentation im großzügigen Schulungsraum des neuen Gerätehauses.  Für die kleinen Besucher gab es neben einer Hüpfburg auch das Büchsenschießen mit der Kübelspritze.  Derweil verzierten die Frauen der Feuerwehrmänner sowie Mitglieder des Kirmesvereins Großobringen die Gesichter der Kinder mit bunten Bildern. Großen Applaus ernteten am Nachmittag die „Zappelfüße Großobringen“, die nach ihren Tanzvorführungen noch weitere Zugaben geben mussten.Neben allerlei deftigem Bratgut vom Rost konnten sich die Besucher auch leckere Erbsensuppe des Stadtfeuerwehrverbandes Weimar oder ein Stück Kuchen vom Kuchenbasar schmecken lassen.

Ein weiteres Highlight war die Fahrzeugschau der Johanniter Unfallhilfe Weimar und des Bundeswehrsanitätsdienstzentrums Bad Salzungen. Während  die Soldaten den Kindern realistische Verletzungen aufmalten zeigten die Johanniter, wie man Wunden richtig versorgt und Verbände anlegt. -jw

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