Kleinbus überschlägt sich auf der A4 bei Nohra – Feuerwehrfahrzeug verunglückt auf dem Weg zum Einsatzort

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Nohra, der Berufsfeuerwehr Weimar und der Freiwilligen Feuerwehr Weimar- Legefeld wurden am Samstag, den 7. März 2015 gegen 16.50 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn 4 alarmiert.

Kurz nach der Anschlussstelle Nohra in Fahrtrichtung Dresden kam ein Vokswagen Kleinbus aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab, überfuhr eine Leitplanke, kollidierte mit einem Straßenschild und stürzte anschließend eine angrenzende Böschung hinunter. Bei dem Unfall wurden drei Insassen des Kleinbus schwer verletzt. Sie mussten mit einem Rettungshubschrauber und mehreren Rettungswagen in die umliegenden Kliniken gebracht werden.

Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die Autobahn 4 für den Verkehr komplett gesperrt. Am Volkswagen Kleinbus entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Er musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.

Die Autobahnpolizeiinspektion hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Ein Einsatzfahrzeug der Berufsfeuerwehr Weimar, welches ebenfalls zum Verkehrsunfall auf die Autobahn 4 unterwegs war, kollidierte gegen 17.10 Uhr im Kreuzungsbereich der Bundesstraße 7 Abzweig Ulla mit einem PKW Volvo. Die 41-jährige Fahrerin des Volvo wurde bei dem Unfall in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie musste durch die Kameraden der Berufsfeuerwehr Weimar und den Freiwilligen Feuerwehren Ulla und Obergrunstedt mit hydraulischen Gerät aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Sie wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in das Uniklinikum Jena geflogen. Die mit im Fahrzeug befindliche Tochter der Fahrerin blieb unverletzt. Der Fahrer des Einsatzfahrzeuges musste ebenfalls mit einem Rettungswagen in das Klinikum Weimar gebracht werden.

Nach ersten Ermittlungen der Polizeiinspektion Weimar fuhr das Einsatzfahrzeug der Feuerwehr mit Sondersignal über eine rote Ampel und kollidierte dann mit dem Volvo.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Bundesstraße 7 bis zirka 18.30 Uhr voll gesperrt. Der bei dem Unfall verursachte Gesamtschaden wird auf zirka 25.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.

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